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Kunsttherapie
 

Jacqueline Moro absolvierte eine vierjährige Ausbildung zur Kunsttherapeutin. Anschliessend arbeitete Jacqueline Moro ein halbes Jahr auf der Intensivstation des Kinderspitals Zürich.

“Kunst ist die Vermittlerin des Unaussprechbaren“ (Goethe)

Kunsttherapie, oft auch als Ausdrucks- oder gestalterische Therapie bezeichnet, mobilisiert die schöpferischen Kräften von Patienten, Kindern wie Erwachsene, anhand von Hilfsmitteln, die genügend Abstand zum Alltag schaffen, um eine Art „aktives Träumen“ zu ermöglichen. Es gibt verschiedene Ausdrucksmittel, die meist abwechselnd eingesetzt werden: Malen, Zeichnen, Collage, Märchen, Rollenspiele, Musik, Modellieren, Schreiben etc.

Schöpferisches Tun bringt Menschen mit ihren eigenen Ressourcen in Kontakt, stärkt ihr Selbstvertrauen und unterstützt somit den Selbstheilungsprozess.

Durch die Integration verschiedener künstlerischen Medien wird der Mensch in seiner Ganzheit angesprochen, alle 5 Sinne werden berücksichtigt. Verschiedene Medien können miteinander verknüpft werden, z.B. gemalte Bilder können mit Musik vertont werden oder sie bilden plötzlich die Kulisse für ein Theaterspiel mit Figuren und Tieren, nach dem Erzählen eines Bilderbuches werden Themen der Geschichte zum eigenen Thema und können im Rollenspiel verarbeitet werden. Oft werden traumatische Erlebnisse in sich immer wiederholenden Spielsituationen verarbeitet.

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Jacqueline Moro Kunsttherapie

Kunsttherapie im Spital Die Kunsttherapie hilft dem Patienten den Spitalaufenthalt als eine aktive Erfahrung und nicht als traumatisches Erlebnis zu erleben. Sie ist eine begleitende Massnahme zu den üblichen Pflegedienstleistungen. Im Zentrum dieser Therapieform steht die therapeutische Begegnung und Beziehung, die dank kreativer Tätigkeit eine Atmosphäre der Offenheit für Unvorhersehbares und überraschendes schafft. Vor allem mit Malen können sich Menschen unmittelbar ausdrücken. Durch die Faszination von Form und Farben werden Kindern von Schmerzen und Heimweh oder beängstigenden medizinischen Behandlungen ablenken. Dieser kreative Prozess gibt auch sprachlich eingeschränkten oder verschlossenen Kindern die Möglichkeit, ihre Ängste, Wut und Schmerzen auszudrücken. Begleiten ist die wichtigste Aufgabe einer Maltherapeutin. Begleiten heisst: dabei sein und mitgehen, wo immer das Bild den Malenden hinführt. Kunsttherapie bietet ausserdem die Möglichkeit zum zuhören, entspannen, Ablenken, Abschalten. Sie bildet einen Gegenpol zu Schmerz und Angst und erhöht die Lebensqualität im Spital.
Co-Produktion mit dem Theater HORA

 

 

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